[zurück]Die digitale Handschriftenbibliothek KölnEinleitung
Neben dem Programm zur Förderung inhaltlicher Forschung in der gesamten Bandbreite der Wissenschaft unterhält die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auch ein infrastrukturelles Programm, das insbesondere der Förderung der wissenschaftlichen Bibliothekslandschaft der Bundesrepublik dient. In diesem Kontext betreibt die DFG ein Programm zur Entwicklung von digitalen Bibliotheken, die die deutsche Bibliothekslandschaft auf die geänderten Aufgaben der Zukunft vorbereiten soll. Innerhalb dieses Projektes werden für die einzelnen Arten bibliothekarischer Ressourcen die jeweils wichtigsten Bibliotheken der Republik' gewahlt und aus deren Beständen Pilotprojekte zur exemplarischen Umsetzung bestimmter Bestande für die neuen Medien abzuleiten. Auf Grund der einleitend erwähnten hohen Bedeutung der Handschriftenbestände der Diözesan- und Dombibliothek besteht die Chance, diese Bibliothek, zum Standort des bundesweiten Prototyps einer Digitalen Manuskriptbibliothek machen Bei diesem Projekt wurde die Diözesan- und Dombibliothek durch den neubegründeten Lehrstuhl für Historisch-Kulturwissenschaftliche Intormationsverarbeitung der Universität zu Köln unterstützt, der Inhaber dieses Lehrstuhls, Prof Dr Manfred Thaller, ist verantwortlich für die Software, die derzeit die weltgrößte digitale Sammlung digitaler archivalischer Manuskripte und andererseits die größte Sammlung digitalisierter Drucke in der Bundesrepublik betreibt. Die Zusammenarbeit garantiert daher, dass der Diözesan- und Dombibliothek der State of the Art im Bereich moderner Medien zur Verfügung steht, gleichzeitig jedoch auf Erfahrungen zurückgegriffen werden kann, die im Bereich grundsätzlich ähnlicher erfolgreich abgeschlossener Projekte gewonnen wurden ZieleAus bibliothekarisch-konservatorischer Sicht wird durch das Projekt u.a. Folgendes erreicht:
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